Stefan Koch Latin Jazz Quartett

Latin Jazz ist eine Spielart des modernen Jazz, die sich vor allem durch die Übernahme von Rhythmen und teilweise auch Kompositionen aus dem Repertoire der lateinamerikanischen Musik auszeichnet. Im engeren Sinne handelt es sich vorwiegend um einen Crossover zwischen Elementen des Jazz und verschiedenen Stilen aus der Karibik, wobei wiederum der Musik Kubas eine Schlüsselstellung eingeräumt wird (Afro Cuban Jazz). Im weiteren Sinne schließt der Begriff auch Einflüsse aus der brasilianischen Popularmusik mit ein.

So zumindest laut Wikipedia die Definition dessen, was die vier Herren auf der Bühne treiben. Angesteckt wurde Stefan Koch durch Stan Getz. Dessen melodisches Spiel und besondere Tonfärbung hat den Bandleader schon früh begeistert und seine Liebe zu Bossa Nova und lateinamerikanischer Musik geweckt. Im Studium kamen dann noch Einflüsse von Paquito D´Rivera, Michel Camillo und vielen anderen aus der Latin Szene dazu.

Das Quartett hat sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert – genauso soll es im Jazz ja auch sein – und besteht mittlerweile aus Frank Warnke/Gitarre, Alexander Reuß/Baß und Till Weyrowitz/Schlagzeug. Zusammen mit Stefan Koch an Saxophon und Klarinette kochen sie ein heißes Süppchen aus Samba, Partido Alto, Frevo und Bossa Nova.